Ein traditionsreiches Kinder- und Heimatfest stellt eine süddeutsche Kleinstadt jedes Jahr auf den Kopf. Was als ausgelassene Feier beginnt, offenbart ein komplexes Geflecht aus Ritualen, Hierarchien und Geschlechterbildern, in dem gesellschaftliche Normen und Machtstrukturen bis heute fortgeschrieben und gefestigt werden. Als sich vor vier Jahren erstmals eine reine Frauen-Trommlerinnengruppe gründet, gerät die über 400 Jahre alte Ordnung ins Wanken. Aus der Perspektive verschiedener Protagonist*innen begleitet der Dokumentarfilm „Vaterstadt“ einen emotionalen Aushandlungsprozess zwischen Bewahrung und Veränderung. Dabei verhandelt er Fragen nach Heimat, Identität, Zugehörigkeit und sozialem Wandel und zeigt, wie innerhalb von Machtstrukturen Bedeutung entsteht – und erzählt wird.
Inhaltswarnung: sexualisierte Sprache
D
2026
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106 Min.
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Anwesend: Anna Schubert, Claudio Brauchle
BUCH & REGIE: Anna Schubert
KAMERA: Claudio Brauchle
MONTAGE: Anna Schubert
TON: Claudio Brauchle
PRODUKTION: Anna Schubert